Aktuell

  • Migranten spenden für Wien Museum
  • Für einen gemeinsamen Kampf

    Diese Plakette wurde anlässlich der 20-Jahr Feier von "ATIGF – Föderation der Arbeiter und Jugendlichen aus der Türkei in Österreich" an Vereinsmitglieder verliehen. ATIGF wurde im Jahre 1986 unter Beteiligung von Vereinen in Wien, Innsbruck, Linz gegründet. Der Verein setzt sich für die Rechte der Migrant_innen ein. Unter anderem organisierte ATIGF den "Langen Marsch gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausländergesetze" von Bregenz nach Wien im Jahre 1987. ATIGF organisierte aber auch Aktionen in Österreich gegen den Militärputsch in der Türkei 1980. Auf der Plakette steht „25...Read more

  • Arbeitszeugnis

    Von einer Ziegelfabrik angeworben kam der Gastronom Mehmet Ali Sel 1965 von Istanbul  nach Österreich. Wenige Monate später versuchte er ohne Erfolg in Holland und Deutschland Fuß zu fassen. Nach Wien zurückgekehrt begann er bei der Firma Henkel zu arbeiten, wo er bis zu seiner Pensionierung blieb. Die Kopie seines Dienstzeugnisses rahmte Herr Sel ein, fügte ein Foto von sich und das rote Firmenlogo hinzu und hängte es in seiner Wohnung auf. Mehmet Ali Sels Wunsch, auch in Wien ein Kaffeehaus zu betreiben, blieb unerfüllt.Read more

  • Transnationale Beziehungen
    fotoalbum

    Das Album stammt aus dem Besitz von Latif Turan, der im Jahr 1973 nach Wien kam. Latif Turan war in diversen Firmen zuletzt bei der Firma Philips als Hilfsarbeiter bis Anfang der 1980er Jahren beschäftigt. Danach machte er sich selbständig. Latif Turan erwarb das Album Mitte der 1970er Jahre in Wien und befüllte es auf den ersten Albumseiten mit Fotos, die er aus der Türkei mitgenommen hatte: von der Familie, von Freunden und Verwandten. Nach und nach fügte er weiteren Albumseiten auch Fotos aus seinem neuen Lebensumfeld in Österreich hinzu. Bedeutende Lebensereignisse wie die eigene...Read more

  • Fußballdress von Cagdasspor

    Diese Dress war das Trikot der Mannschaft Cagdasspor, die in den 1980er Jahren in der Türkischen Liga in Wien spielte. Getragen wurde die Dress mit der Nummer 4 von Sah Ismail Poyraz, der im Jahre 1982  nach Wien kam. Er spielte schon in Istanbul als Amateurfußballer bei diversen Teams. Die Liga und der Cagdasspor boten ihm hier in Wien die Möglichkeit seinem Hobby nachzugehen.Read more

  • Der Alptraum der Innenminister

    1989 begann der in Wien lebende Philosoph, Musiker und Karikaturist Hakan Gürses für die ORF-Sendung Heimat Fremde Heimat, die im selben Jahr als zentrale Minderheitenredaktion des ORF eingereichtet wurde, als Redakteur zu arbeiten. Ab 1990 zeichnete Gürses drei Jahre lang Karikaturen, die zunächst zur Bebilderung von Beiträgen verwendet wurden. Im Laufe der Zeit entstanden daraus eigene filmische Beiträge. Der Karikaturbeitrag Der Alptraum der Innenminister wurde in der Sendung vom 23. Mai 1993 ausgestrahlt.Read more

  • Tschuschi

    Originalzeichnungen vom Comicstrip Tschuschi, der 1991 in der sozialistischen Wochenzeitung Salto erschienen ist. Aus dem Besitz seines Erschaffers Hakan Gürses. Tschuschi ist männlich, unbestimmten Alters, vielleicht zwischen  Mitte 20 und Mitte 30. Er ist, so erfahren die Leser_innen, „ein Ausländer zweiter Generation ...einer, dem man seine Herkunft ansieht (er ist in Österreich geboren...)“. In 23 Folgen erzählt Gürses von Tschuschis Alltag in Wien: Tschuschi auf Wohnungssuche, bei der Arbeit, gemeinsam mit seiner Liebsten, auf Besuch bei den Eltern, unter...Read more

  • Ein umfassendes Netzwerk

    Sechs Mappen voller Visitenkarten von Wiener, österreichischen sowie internationalen Kontakten: zu Einzelpersonen, Unternehmen oder Vertreter_innen von Institutionen. Die Sammlung von Visitenkarten stammt aus dem Besitz von Zdravko Spajić, der sie im Zuge seiner 41-jährigen Tätigkeit beim ÖGB gesammelt hat. Sie erlauben nicht nur Einblicke in ein weit verzweigtes persönliches Netzwerk, sondern markieren auch „Orte der Migration“ in Wien: Lokale und Gaststätten, Geschäfte, Dolmetscherbüros, Vereine etc.Read more

  • Tag für Tag

    Ein Tagebuch aus dem Jahr 1974 aus dem Besitz von Zdravko Spajić. Nahezu täglich hält Zdravko Spajić darin persönliche Erinnerungen und Gedanken fest. Als Schreibunterlage dient ihm ein Kalender der deutschen Firma Akzo Chemie GmbH. Das Jahr 1974 markiert auch den Beginn von Spajić Tätigkeit beim Österreichischen Gewerkschaftsbund, wo er zunächst als Dolmetscher später dann als arbeitsrechtlicher Berater in serbo-kroatischer Sprache beschäftigt wird. Auch dieses Ereignis ist im Tagebuch festgehalten.Read more

  • Voller Bilder und Geschichten

    2002 startete der in Wien lebende Regisseur Kenan Kılıç seine Arbeit am Dokumentarfilm Gurbet – In der Fremde, der 2008 fertiggestellt wurde und die Geschichten von neun Arbeitnehmer_innen aus der Türkei erzählt, die als erste Generation von Arbeitsmigrant_innen ab 1964 nach Österreich gekommen waren. Kılıç Film gilt als einer der ersten österreichischen Dokumentarfilme, der sich diesem lange Zeit über verdrängten Aspekt österreichischer Zeitgeschichte widmet. Die Kiste beherbergt einen Großteil der 160 Stunden Filmaufnahmen, die der...Read more

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